Die DCM-Evaluation

Aufwand
Bis vier Tage
Kosten
  • SFr. 1500 / Tag
  • Wegentschädigung bei Aufträgen ausserhalb BS
  • KM-Entschädigung
m Vorfeld
  • Information und Offerte an die Heimleitung / Pflegedienstleitung, Vertrag
  • Information und Einverständnis der Bewohner/innen, resp. der Angehörigen einholen
  • Information / Einleitung an die Pflegenden, die am Evaluationstag arbeiten werden, Dauer ca. 3/4 Std.
 Der Evaluationstag
  • Eintreffen auf der Wohngruppe, beobachten über 6 – 8 Stunden, in fünfminütigen Zeitabschnitten, 6 – 8 Personen mit Demenz. Die Evaluatorin hält sich möglichst im Hintergrund, bewegt sich aber, steht, sitzt, geht.
  • Die Bewohner/innen mit Demenz und die Pflegenden können die Notizen jederzeit einsehen. Gespräche darüber sind während der Evaluation aber nicht möglich.
Auswertung
  • Geschieht mittels Excel-Auwertungs-Tool, dauert bis zwei Tage, mit Berichten zum Tagesverlauf, zu Aktivitäten, zu Stimmungen, zu Interaktionen, etc. usw.
 Die Rückmeldung
  • Das Feed-back ist der wichtigste Teil der Evaluation, mit schnellem Nutzen für die Pflegenden, da sehr Praxis-nah. Es müssen dafür mindesten 1 1/2 Std. eingerechnet werden, störungsfrei.
  • Anwesend sind alle, die am Evaluationstag gearbeitet haben. Wenn andere Kolleg/innen oder Vorgesetzte dabei sein möchten, muss das ‘Kernteam’ damit einverstanden sein.
  • Schriftliche Berichte zum Tagesverlauf, zur Gruppe, zu den Einzelnen werden ausgehändigt, ebenso sämtliche erhobenen Daten auf CD oder Stick, diese Daten gehören den Teams.

Und dann?

  • Nachfoldend Handlungsplan erarbeiten, selbständig vom Team, resp. einer Delegation daraus, ggf. Support durch Evaluatorin.
  • Sinnvoll ist eine erneute Evaluation nach 1/2 – 3/4 Jahr.
  • Sinnvoll ist, Mitarbeitende mit dem Basiskurs auszustatten, die dann gewährleisten können, dass die Person-zentrierte Haltung weiter gelebt wird.
  • Sinnvoll sind eine erneute Evaluationen durch eine externe DCM-Evaluatorin nach jeweils 2 – 3 Jahren.